Herzlich willkommen auf der Homepage des

Trachtenmusikverein Langenschiltach e.V.

 

Schön, dass sie zu uns gefunden haben und unsere Homepage besuchen.
In den zahlreichen Menüpunkten, finden sie alles über unseren Verein und den damit verbundenen Traditionen und Tätigkeiten.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Aufenthalt und beim Durchklicken.
 
Ihr Trachtenmusikverein Langenschiltach e.V.
 
 

!! unsere Tanzgruppe probt wieder mit neuem Schwung und Elan, jeder der Lust hat kann mit machen !!

Die Proben sind jeden zweiten Sonntag,

immer von 10.00-12.00 Uhr im Probelokal (altes Schulhaus) Langenschiltach. 

Auch die Kindertanzgruppe hat dieses Jahr wieder einige Auftritte, Sie freuen sich über Zahlreiches Publikum ;) Terminplan von den Kidis findet ihr unter Termine! 

 
 
 
 

   

Letztes Jahr hatten wir ein super Frühlingsfest...

                 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenso beliebt wie das Badnerlied ist in unseren Reihen der Mostmarsch. Dabei dienen die nachfolgenden Strophen meistens nur zum Aufwärmen. Danach sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und ein jeder kann eine eigene Strophe anstimmen, was bei so manchem geselligen Abend schon zu einer Weltreise durch die Getränkekarten geführt hat.





Und in dem Schwobaland, do isch da Most bekannt
do drinkt mer Most und Wei, wenn man will lustig sei,
aber nur kei Wasser net, nei nei des mag i net,
mei schlechta Maga kanns net vertraga.

 

Und in dem Bayernland, do isch des Bier bekannt
do drinkt mer Bier und Wei, wenn man will lustig sei,
aber nur kei Wasser net, nei nei des mag i net,
mei schlechta Maga kanns net vertraga.



Und in dem Preußenland, do isch da Schnaps bekannt
do drinkt mer Bier und Wei, wenn man will lustig sei,
aber nur kei Wasser net, nei nei des mag i net,
mei schlechta Maga kanns net vertraga.



Und in dem Sachsenland, do isch da Kaffee bekannt
do drinkt mer Bier und Wei, wenn man will lustig sei,
aber nur kei Wasser net, nei nei des mag i net,
mei schlechta Maga kanns net vertraga.



Und in dem Schweizerland, do isch dia Milch bekannt
do drinkt mer Bier und Wei, wenn man will lustig sei,
aber nur kei Wasser net, nei nei des mag i net,
mei schlechta Maga kanns net vertraga.



Und in dem Badnerland, do isch der Wei bekannt,
do drinkt mer lauter Wei, wenn man will lustig sei,
aber nur kei Wasser net, nei nei des mag i net,
mei schlechta Maga kanns net vertraga. 
...
...



 

Und isch der Beutel leer, zum Bier da reichts nicht mehr,
jetzt isch des Wasser guat, des gibt jetzt frischen Muat,
jetzt nu gnuag Wasser her, zum Bier d reichts nicht mehr
mei Spitzbuabe Maga ka ellas vertraga.

Immer wieder müssen wir feststellen, dass es sogar Badner gibt, die bei der badischen Nationalhymne nicht über die erste Strophe hinauskommen. Für all diejenigen hier der Text.

 

1, Das Schönste Land in deutschem Gaun                                          

Das ist das Badnerland.
Es ist so herrlich anzuschaun
Und ruht in Gottes Hand.                                                            

Refrain:                                                              

        Drum grüß ich dich, mein Badnerland,
        Du edle Perl im deutschen Land
        Frisch auf, frisch auf, frisch auf, frisch auf,
        Frisch auf, frisch auf, mein Badnerland.



2. In Karlsruh ist die Residenz,
In Mannheim die Fabrik.
In Raststatt steht die Festung,
Und das ist Badens Glück.



Refrain

 

 

3. In Haslach gräbt man Silbererz.
Bei Freiburg wächst der Wein.
Im Schwarzwald schöne Mädchen,
Ein Badner möcht ich sein.



Refrain



4. Alt Heidelberg, du feine,
Du Stadt an Ehren reich,
Am Neckar und am Rheine
Keine andre kommt dir gleich.



Refrain



5. Der Bauer und der Edelmann,
Das liebe Militär;
Sie sehn einander freundlich an
Und das ist Badens Ehr!



Refrain



6. In Durlach wächst der Trainsoldat,
In Maxau fließt der Rhein;
In Rintheim frisst man Specksalat,
Ich möcht ein Badner sein.



Refrain



7. In Konstanz ist der Rhein noch blau,
Bei Mannheim wird er grau;
Da fließt der Neckar in den Rhein,
Die alte Schwabensau.



Refrain



8. Vom Odenwald zum Bodensee,
Entlang des Rheines Strand,
Umgrenzt von dunklen Tannenhöhn
Liegt unser schönes Badnerland.



Refrain



9. Im Wiesental Fabriken stehn
Wie Schlösser klar und hell,
Rauchfahnen aus Kaminen wehn
Von Lörrach bis nach Zell!



Refrain



10. Solang die Farben gelb-rot-gelb
An unsrem Maste wehn,
Solang wird Deutschlands schönster Gau,
Das Badnerland, nie untergehn.



 

Refrain

Hemd

Die Männer tragen ein weißes Baumwollhemd mit langen Ärmeln.

Brusttuch

Es ist eine Weste, die über dem Hemd getragen wird. Der Rückenteil wird aus einem einfachen Leinenstoff gefertigt, der vordere Teil besteht aus besticktem Samt.

Bendel

Der Bendel ist aus schwarzer Seide und wird wie eine Krawatte um den Hals getragen.

Hose

Sie wird aus schwarzem Tuch gefertigt.

Kittel

Der Kittel ähnelt einem Jacket und wird aus dunkelblauem Tuch gefertigt.

Hut

 

Die Männer tragen einen schwarzen breitkrempigen Hut.

 

Entstehung der Oberabtänze

Schon lange vor der Reformationszeit wurden in der Gegend von Hausach bis Villingen in allen Ortschaften die gleichen Trachtentänze mehr oder weniger geübt.



Der Ursprung und Hauptort, von wo aus diese Tänze ins Leben gerufen wurden, ist Krummenschiltach (heute Langenschiltach). Im damaligen Posthof sorgte schon im Jahre 1490 eine ständige Hausmusik für die Unterhaltung der Gäste. Die Bauernmusikanten auf der Post dichteten Tanzverse und spielten diese den Gästen zur Unterhaltung und zum Tanz vor. Die Musikanten waren aus Tennenbronn und St. Georgen.



 

In Tennenbronn waren es die beiden Musikantenfamilien Staiger und Herrmann, die bis zum Jahrhundertwechsel von Bedeutung waren. Aus der Familie Staiger ging, für die älteren noch gut in Erinnerung, die bekannte Eliasmusik hervor.



Mit der Reformation der Kirche und der dadurch eingesetzten ev. Seelsorger wurde von diesen stark auf die sittliche Erziehung der Jugend hingewirkt. Die Tänze wurden von den evangelischen Pfarrern überall im ganzen neuen Oberamt Hornberg verboten, es wurden sogar Freiheitsstrafen eingeführt. Der Wirt Fleig von Mönchweiler reichte aus Protest beim Herzog von Württemberg eine Generalprotestschrift ein mit dem Erfolg, dass der Herzog der Jugend das Tanzen erlaubte und die Pfarrer von seiner Verordnung in Kenntnis setzte.



Als die Pfarrer der herzoglichen Verordnung nicht voll nachkamen und das Jungvolk wie auch die Wirte sich darauf stützten, dass das Tanzen von oben herunter erlaubt sei, wurde eine zweite Beschwerde an den Herzog geschickt, worauf den Beschwerdestellern die Mitteilung zukam, dass ihnen die Tänze zu tanzen und zu üben jederzeit erlaubt sei. Daher kommt der Name der Schwarzwälder Oberabtänze, von denen im Text einige nachfolgend aufgeführt sind.



Beispiele:



Theresle heiasa, Theresle hopsasa

Theresle heiasa, hopsasa, heiasasa
Theresle hät en rote Rock ah
heijupa, heijupa
Schöns Huetele auf
Schöns Bändele drauf
One herzig Schätzele
Des stoht em wohl an.



Der Schuemächerles Bua

On der Schuemächerles Bua
Un der schläht Nägele in a Schue
Hät Löchle vergesse
Muß andre steche
Un der Schhuemächerles Bua
Un der schläht Nägele in a Schue



Es goht en Bur in Garte

Es goht en Bur in Garte on sch ....
Verwischt e Handvoll Nessle on riebt
Ei, hätt der Bur das Kraut gekennt,
So hätt er sei Arsch nett verbrennt.



Die Holderbeerle

 

Die Holder Holderbeerle sinn zittig
Die Holder Holderbeerle sinn reif
Di i Holder , di i Holder
Die Holder Holderbeerle sinn zittig
Die Holder Holderbeerle sinn reif.

Hippenhemd

Die Besonderheiten des Hippenhemdes sind die stark gebauschten Ärmel, die am Bund fein geriffelt sind und mit bestickten Spitzen abgeschlossen sind. Es wird unter der Leibbrust getragen.

Leibbrust

Sie wird unter der Hippe getragen. Sie ist eine mit Ösen verschlossene Weste, deren Vorderteil aus Samt besteht.

Hippe

Sie setzt sich zusammen aus einem Mieder mit angenähtem Rock. Das Mieder besteht aus bunt besticktem Samt. Der Rock wird aus schwarzem Wollstoff gefertigt und reicht bis zu den Waden. Unter der Hippe wird eine knielange Unterhose oder Unterrock getragen.

Goller

Es ist aus Seidenstoff und wird mit einer Samt- und Glitzerborte umrandet.

Brusttuch

Es ist ein am Goller befestigtes rechteckiges Wolltuch, das mit farblich zum Goller passendem Samt und Pailletten besetzt ist.

Briesnestel

Er ist ein ca. 1 cm breites Samt- oder Seidenband, mit dem das Mieder geschnürt wird.

Schürze

Sie wird über dem Rock getragen. Sie wird aus einem Seidenstoff angefertigt, der im Bund mit einem schmalen Samtband zusammengerafft wird. Außerdem werden weiße Kniestrümpfe und schwarze Halbschuhe dazu getragen.

Schauben

Er ist ein seidenes Jäckchen, das mit wattiertem Baumwollstoff gefüttert ist. Es wird ringsum, nur nicht am Hals, mit einem Samtband eingefasst. Die Ärmel sind eng und an den Schultern hochgezogen.

Kappe

Der Kappenboden besteht aus besticktem farbigem Samt oder aus schwarzer Seide und ist mit einem breiten Ripsband eingefasst. Die beiden, an der Kappe befestigten Seidenbänder werden unter dem Kinn zusammen gebunden. Hinten am Kappenboden befinden sich noch vier Bänder. Die mittleren beiden werden am Kappenansatz, die äußeren beiden auf halber Länge, zu einer Schleife gebunden. Die Kappe reicht tief in die Stirn.

Rosenhut

Ein weißer Strohhut, der am Seitenteil schwarz ist. Am Seitenteil sind vier wollene Rosen angenäht. Die Krempe und das Hutoberteil ist mit schwarzen Strohverzierungen besetzt. Er ist mit zwei Seidenbändern am Hinterkopf befestigt. Unter dem Hut muss die Kappe getragen werden.
Der rote Rosenhut wird ab der Konfirmation, der schwarze Rosenhut ab der Hochzeit getragen. Vor der Konfirmation und nach dem Tod des Ehegatten wird nur die Kappe getragen.

Schäppel (= Brautkrone)

 

Er wird von den Mädchen von der Konfirmation bis zur Hochzeit getragen. Der Schäppel hat eine Höhe von ca. 40 cm, einen Durchmesser von ca. 38 cm und wiegt zwischen 1,5 und 3,5 kg. Das Fundament ist ein Drahtgestell, welches mit vielen Stoffrosen, kleinen Spiegeln, Glaskugeln, Glasperlen, Flitter und Glaskugelketten geschmückt ist.
Gehalten wird der Schäppel von vier dunklen Baumwollbändern, die in die Zöpfe der Trägerin geflochten werden. Zusätzlich wird er mit zwei violetten Ripsbändern, die über die Ohren laufen, an den Zöpfen festgebunden. Am Rücken an der Schürze wird ein lilafarbenes Seidenband angebracht, der sogenannte Schurzbendel.
Um den Hals liegt ein steif gestärkter, gefalteter Schäppelkragen, an welchem vorne ein Bouquet aus farbigen Bändern und künstlichen Blumen angebracht ist. Um die Hüften wird ein Gürtel getragen, der aus mehreren silbernen Ringketten, Spiegeln und seitlich angebrachten Seidenbändern besteht.